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Wiegenlied für einen Mörder

Mariusz Czubaj

aus dem Polnischen von Lisa Palmes


ISBN 978-3-941688-59-9, Klappenbroschur, 17,95 Euro, erschienen

In einem Heizungsschacht wird die Leiche eines Mannes gefunden; er ist das jüngste Opfer eines Serienkillers. »Dr. Tod«, wie ihn die Warschauer Polizei getauft hat, tötet Obdachlose mit einer Injektion ins Herz und verstümmelt seine Opfer anschließend grausam, indem er ihnen die Hände abschneidet. Profiler Rudolf Heinz wird von Kattowitz in die Hauptstadt gerufen, um bei den Ermittlungen zu helfen. Er stößt auf eine Verbindung zu dem rätselhaften Tod eines bekannten Warschauer Unternehmers. Die Spur führt in dessen Vergangenheit und tief in die Warschauer Unterwelt. Unterdessen nimmt »der Inquisitor« aus dem psychiatrischen Krankenhaus in Silesia Kontakt zu Heinz auf. Er hat mit ihm noch eine Rechnung zu begleichen.


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Über den Autor:

Mariusz Czubaj, geboren 1969, ist Kulturanthropologe und Schriftsteller zahlreicher Bücher zu popkulturellen Themen. Der erste Fall für den Profiler Rudolf Heinz, »21:37«, ist in Polen ein Bestseller und wurde 2009 mit dem wichtigsten Krimi-Preis »Nagroda Wielkiego Kalibru« ausgezeichnet. Zusammen mit Marek Krajewski hat er zudem die Figur des Kommissar Jarosław Pater ins Leben gerufen, der seine kriminalistischen Fälle in Danzig lösen muss. Czubaj lebt in Warschau.

TUNNEL

Magdalena Parys

aus dem Polnischen von Paulina Schulz


ISBN 978-3-941688-60-5, Klappenbroschur, 18,95 Euro, erschienen

Berlin im Jahr 2000. Klaus, ein ehemaliger Fluchthelfer, kommt unter mysteriösen Umständen ums Leben. Im Kalten Krieg koordinierte er konspirativ den Bau mehrerer Tunnel zwischen Ost- und Westberlin.
Hat sein Tod etwas mit Franz zu tun, der 1981 durch einen dieser Tunnel in den Westen floh? Warum wurden alle, die an dieser Flucht beteiligt waren, vom amerikanischen Geheimdienst verhört? Und welche Rolle spielt die Polin Magda, die sich an der Uni zu ihrem Unglück in Franz verliebte?
Welches Wissen verbirgt Victoria, Tochter eines hohen Stasioffiziers, die in einem Kofferraum in den Westen geschmuggelt wurde? Führt die Spur in das Danzig der Nachkriegszeit? Entpuppen sich Feinde als Freunde oder Freunde als Verräter?
Ein packender Krimi über Berlin, Danzig und das Schicksal dreier europäischer Generationen. Voller Leben, Liebe und Rache inmitten großer historischer Ereignisse.

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Über die Autorin

Magdalena Parys wurde 1971 in Danzig geboren und lebt seit 1984 in (West-)Berlin. Die deutsch-polnische Journalistin, Schriftstellerin und Übersetzerin schreibt unter anderem für die Zeitungen »Gazeta Wyborcza«, »DIALOG« und »Zwierciadło«. 2012 wurde ihr Debütroman »Tunnel« in Polen für den Literaturpreis »Paszporty Polityki« nominiert und 2013 in Österreich von der Polonia mit dem Literaturpreis »Goldene Eule« ausgezeichnet.

Stimmen zum Buch

»Es ist ein wahrlich sensationelles Romandebüt einer Polin, die in Berlin lebt. Wenn das Buch das Produkt ihrer Phantasie ist, dann kann man freiheraus sagen, dass es eine neue Epoche der polnischen Migrationsliteratur markiert.«
(Marta Mizuro, Polityka)

»Mit ›Tunnel‹ hat Magdalena Parys nicht nur einen ergreifenden, von der ersten bis zur letzten Seite spannenden Roman über den Kalten Krieg, das geteilte Berlin, über Liebe, Flucht und Verbrechen geschrieben: Sie hat nebenbei gezeigt, wie sehr die in Berlin lebenden Polen ein Teil der Stadt geworden sind, wie sie sich – inwendig, aus der Tiefe heraus – die deutsche Geschichte, die auch ihre – mitteleuropäische – Geschichte ist, zu eigen gemacht haben und zum Teil mehr darüber zu sagen haben als ihre deutschen Kollegen. Magdalena Parys’ literarisierter Blick steht stellvertretend für den der vielen polnischen Schriftsteller und Künstler in Berlin: Mit ihrer doppelten Sicht, polnische Berliner und die nächsten östlichen Nachbarn von uns zu sein, bereichern sie die Kulturlandschaft der Hauptstadt ungemein.«
(Tanja Dückers)

»Eine grandiose und großartig ausgetüftelte Story, eine klare Sprache, die mitreißt. Rasant wird in ›Tunnel‹ von Magdalena Parys ein spannendes Bild der geteilten Stadt Berlin nach 1945 gezeichnet, wird von geheimen Tunnelbauten erzählt, von Flüchtenden, von Schmugglern, von Menschen, die sich heimatlos fühlen, von Erinnerungen und Lügen. Im Mittelpunkt steht die fesselnde Geschichte zweier Brüder, einer im Westen, der andere im Osten, und der bedingungslosen Liebe einer Frau.«
(Judith W. Taschler)