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Nationalsozialismus - Seine Geschichte von 1919 bis heute
Ernst Piper
ISBN 978-3-941688-22-3, Klappenbroschur, 19 Euro, erscheint am 14.03.2012
Am 5. Januar 1919 wurde in München die spätere NSDAP gegründet. Das war der Ausgangspunkt für ein Geschehen, das die Welt verändern sollte. Mit der Befreiung vom Nationalsozialismus am 8. Mai 1945 ist es nicht zu Ende gegangen. In diesem Buch wird erstmals die Geschichte des Nationalsozialismus insgesamt in den Blick genommen, von den Anfängen über Aufstieg und Scheitern bis zur Gegenwart. Eine kompakte, sehr gut lesbare Darstellung, die sich stets auf der Höhe der Forschung bewegt und die neuesten Entwicklungen einbezieht. Das Buch erscheint als aktualisierte Neuauflage.
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Der Mann, der den 2. Weltkrieg begann - Alfred Naujocks: Fälscher, Mörder, Terrorist
Florian Altenhöner
ISBN: 978-3-941688-10-0, 390 Seiten, Broschur, 19 Euro
Auftragsmörder, Geldfälscher, Terrorist – der SD-Geheimagent Alfred Naujocks war der Handwerker des Terrors, seine Vorgesetzten beschrieben ihn als »Desperado und Schurken«, der auch den riskantesten Auftrag ohne mit der Wimper zu zucken ausführte. Er inszenierte am 31. August 1939 den Scheinüberfall auf den Rundfunksender in Gleiwitz, dieser diente als Vorwand für den deutschen Einmarsch in Polen. Und auch für zahlreiche andere spektakuläre Aktionen war der »deutsche James Bond«, wie er sich selbst angeblich nach dem Krieg bezeichnete, verantwortlich.
Dreist verkaufte er seine Geschichte in den 50er und 60er-Jahren außerdem an die Medien, die bereitwillig und trivialisierend über seine mörderischen »Husarenstücke« schrieben.
Naujocks starb 1966, ohne je in Deutschland angeklagt worden zu sein.
Fernab jeglicher »Agentenromantik« zeichnet Florian Altenhöner den Lebensweg eines deutschen Kriegsverbrechers nach und legt damit die erste Biografie eines SD-Geheimagenten überhaupt vor. Überaus spannende Erkenntnisse – besonders über Naujocks Überlaufen zu den Alliierten im Herbst 1944, denen gegenüber er sich als österreichischer Widerstandskämpfer ausgab – ergeben sich dabei aus der Auswertung von z.T. bisher unbekannten Quellen.
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Keine Zeit für Geduld - Mein Weg von Kaunas nach Jerusalem
Zev Birger
ISBN: 978-3-941688-12-4, 120 Seiten, Broschur, 14 Euro
»Zev Birgers Geschichte mußte einmal erzählt werden, und ich bin froh, daß er es nun selbst getan hat.«
Shimon Peres
Zev Birger hat viel Zeit verloren. Er ist 14, als sein Heimatland erst von sowjetischen Truppen, später von den Deutschen besetzt wird. In Kaunas, einem der damaligen Zentren des osteuropäischen Judentums, wird ein Ghetto errichtet, die Familie eingesperrt und später ins Konzentrationslager deportiert. Birger geht durch die »Nazi-Hölle«, der außer ihm keiner seiner Angehörigen entkommen soll. Er selbst gehört mit sieben weiteren Männern zu den einzigen Überlebenden des Männerlagers im KZ Kaufering.
Nach dem Ende des Krieges muss er aufholen – ihm bleibt Keine Zeit für Geduld. Birger steckt voller Tatendrang, Optimismus und Kreativität, träte Stillstand in sein Leben, wäre das das Ende. Am Aufbau des Staates Israel und der Stadt Jerusalem hat er maßgeblichen Anteil, an der Seite Teddy Kollecks wird er hier zum engagierten Gestalter einer Epoche.
Er vermochte die Menschen in den kulturellen Dialog miteinander zu bringen, sei es als Begründer des israelischen Filmcenters oder – bis zu seinem Unfalltod im Juni 2011 – als Direktor der Internationalen Jerusalemer Buchmesse.
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Der Preis des Krieges
Karin Bock-Leitert, Thomas Roithner
ISBN: 978-3-941688-08-7, 212 Seiten, Broschur, 14 Euro, erschienen.
»Der Krieg bezieht seine Kraft aus unerschöpfl ichen Geldquellen.«
Auch noch heute hat diese Feststellung von Cicero nichts von ihrer Gültigkeit verloren, vielmehr ist sie aktueller denn je. Im Rahmen ausführlicher Interviews beleuchten zehn deutsche, österreichische und Schweizer SozialwissenschaftlerInnen und JournalistInnen sowie Jakob von Uexküll, Stifter des Alternativen Nobelpreises, den Zusammenhang von Wirtschaft und Krieg. Sie bemühen sich um Antworten auf nahe liegende, aber in der Öffentlichkeit wenig thematisierte Fragen und geben so unbequeme Einblicke in die Ökonomie der Gewalt, die ungeahnt tief in der zivilen Wirtschaft verwurzelt ist.
Antworten geben Elmar Altvater (Politikwissenschaftler), Jörg Becker (Kommunikationsforscher), Jörg Huffschmid (Ökonom), Friedrich Korkisch (Militärwissenschaftler), Peter Lock (Sozialwissenschaftler), Gerald Mader (Friedensforscher), Birgit Mahnkopf (Ökonomin), Werner Ruf (Friedensforscher), Peter Strutynski (Politikwissenschaftler), Jakob von Uexküll (Zukunftsdenker) und Andreas Zumach (Journalist).
Das Buch basiert auf der gleichnamigen 3-Sat-Dokumentation.
Herausgegeben wird es nun in überarbeiteter Neuaufl age von
Karin Bock-Leitert (Regisseurin) und Thomas Roithner (Österreichisches Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung).
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Sinnvoll erfolgreich – Sich selbst und andere führen
Hans-Georg Huber und Hans Metzger
ISBN: 978-3-941688-02-5, 232 Seiten, Broschur, mit einem Vorwort von Daniel Goeudevert, 14 Euro, erschienen.
Wann ist man erfolgreich? Wenn man ein gut gefülltes Bankkonto besitzt? Haus und Auto? Viele Menschen, vor allem Führungskräfte, setzen Erfolg allein mit Statusgewinn, Macht und hohem Einkommen gleich und wundern sich, wieso sie trotz Karriere nicht zufrieden mit sich und ihrem Leben sind. Was oftmals fehlt, ist der Sinn hinter dem Ganzen – das gilt sowohl für den Einzelnen als auch für wirtschaftlich durchaus erfolgreiche Unternehmen. Wie die Kluft zwischen Erfolg und Sinn, zwischen Mensch und Unternehmen überwunden werden kann, beschreiben die Autoren in diesem Buch.
»Die Autoren zeigen die wichtige Verbindung von Sinn und Erfolg in vielen Facetten. Das Gleichgewicht zwischen innerem und äußerem Erfolg ist ein entscheidender Faktor, um als Führungskraft seine Mitarbeiter glaubwürdig und erfolgreich in einer Zeit des Wandels führen zu können.«
Prof. Dr. Lothar Seiwert, Buchautor, Experte für Time-Management und Life-Leadership
»Dieses Thema ist brandaktuell in der heutigen Zeit des Umbruchs, der Rezession und Unsicherheiten. In aller Klarheit werden Probleme angesprochen und zukunftsträchtige Handlungsanweisungen gegeben.«
Heinz Fischer, ehemals Personalvorstand der Deutschen Bank
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KZ-Arzt Aribert Heim - Die Geschichte einer Fahndung
Stefan Klemp
ISBN: 978-3-941688-09-4, 385 Seiten, Broschur, 19 Euro
Aribert Heim gilt als einer der meistgesuchten NS-Kriegsverbrecher. Die Medien gaben ihm Namen wie »Dr. Tod« oder »Der Schlächter von Mauthausen«; sie zeugen von der ungeheuren Grausamkeit, mit der er als SS-Arzt jüdische KZ-Insassen behandelte. Er war zwar nur etwa zwei Monate auf der Krankenstation des Konzentrationslagers Mauthausen eingesetzt, wird für diesen kurzen Zeitraum jedoch für die bestialische Ermordung zahlreicher Häftlinge verantwortlich gemacht. Erst 1979 wurde er dafür in Abwesenheit in einem späten Spruchkammerverfahren in Berlin zu einer hohen Geldstrafe verurteilt und als »Hauptschuldiger« eingestuft. Die Zeugenaussagen zu Aribert Heims »Behandlungen« seiner Patienten, die im Urteil zitiert werden, lesen sich wie das Drehbuch zu einem Horrorfilm.
Erstmals wird nun ein Buch über den Mann veröffentlicht, der nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs unbehelligt und als freier deutscher Staatsbürger heiraten, eine Familie gründen und weiterhin als Arzt praktizieren konnte. Als Heim Anfang der 60-Jahre schließlich doch verhaftet werden sollte, konnte er entkommen. Seitdem ist er ein Phantom, dessen Verfolger ihm zwar stets auf den Fersen sind, ihn bisher jedoch nicht zu fassen bekommen haben, trotz internationaler Haftbefehle.
Kriminalisten und Historiker des Simon-Wiesenthal-Zentrums – unter ihnen der Autor des Buches – traten in einer ungewöhnlichen Kooperation den Wettlauf mit der Zeit an, bei dem nun die Frage im Raum steht, ob er endgültig verloren ist. Denn ZDF und New York Times verkündeten Anfang letzten Jahres, dass Heim bereits 1992 in Kairo gestorben sei. Zweifelsfrei belegt ist dies nicht.
Heute wirkt es kaum nachvollziehbar, wie sehr die Nachkriegsjustiz in vielen Fällen versagen konnte. Aus erster Hand wird hier nun geschildert, wie auch bis in unsere Zeit versucht wird, das Grauen des Holocaust zu sühnen. KZ-Arzt Aribert Heim – Die Geschichte einer Fahndung ist die äußerst spannende Dokumentation einer jahrzehntelangen Suche.
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Afghanischer Traum. Ein Kriegsreporter erzählt
Knut Mueller
ISBN 978-3-941688-18-6, 219 Seiten, Klappenbroschur, 19 Euro, erschienen.
Osama bin Ladens Fluchthöhle im Tora Bora-Labyrinth, Opiumbasare und Treffen mit warlords sowie deutschen und US-Militärs – von diesen Orten und Begegnungen hat Knut Mueller nicht nur geträumt, sondern sie als Kriegsfotograf hautnah erlebt. Nun veröffentlicht er seine sehr persönlichen und mit zahlreichen Anekdoten und »Insider-Wissen« gespickten Erinnerungen erstmals in gesammelter Form.
Die Erzählungen zeigen Afghanistan aus einer bislang wenig bekannten Perspektive: Abseits von politischer Propaganda für oder gegen den militärischen Einsatz, dafür mit dem zielgerichteten Blick des Journalisten und Fotografen, gelingt es Mueller, die verschiedensten Seiten des in den Medien dauerpräsenten aber in vieler Hinsicht doch gleichzeitig so unbekannten Landes eindrücklich darzustellen.
Die Erzählungen sind mit zahlreichen Fotos des Autors illustriert.
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Falls wir uns nicht wiedersehen ...
Die Familie von Siegmund Klein zwischen Rettung und Tod - Briefe aus Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, der Schweiz und Italien (1938 bis 1945)
Giorgio Sacerdoti
ISBN: 978-3-941688-00-1, 598 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, Broschur, 14 Euro.
Über 100 Briefe aus den Jahren 1938 bis 1945 stehen im Mittelpunkt dieses Buches, das das Schicksal der Familie Klein aus Köln schildert. Die Emigration in die Niederlande brachte ihr keine Rettung. Siegmund Klein wurde 1943 nach Auschwitz deportiert, wie schon im Jahr zuvor sein Sohn Walter, der nur 23 Jahre alt wurde. Die Ehefrau Helene Meyer kam im holländischen Exil um. Nur die Tochter Ilse, die schon 1933 nach Paris gegangen war, überlebte. Sie heiratete 1940 in Marseille Piero Sacerdoti und erwarb so die italienische Staatsangehörigkeit, was ihr einen gewissen Schutz vor den Verfolgungen der Deutschen gab. Als 1943 die deutsche Wehrmacht die italienische Besatzungszone in Frankreich übernahm, ging das junge Ehepaar zunächst nach Mailand, Sacerdotis Heimatstadt, und rettete sich dann mit dem kurz zuvor geborenen Sohn in die Schweiz.
Die Briefe erzählen nicht von den Todeslagern, sondern zeugen vom Leben unter den Bedingungen der Verfolgung. Sie dokumentieren Lebenswege, die allzu oft in der Vernichtung endeten, weil die emigrierten deutschen Juden auch in den Fluchtländern in der Falle saßen. Ergänzt wird die Edition durch Dokumente zur Familiengeschichte vor und nach dem Holocaust.
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Richtig ist wichtig – der kleine Stilberater
Jan Schaumann
ISBN: 978-3-941688-13-1, 190 Seiten, Broschur, 12 Euro, erschienen.
Wünscht man noch »Gesundheit!«, darf man Kartoffeln mit dem Messer schneiden, wo endet die Krawatte und wie zerlege ich fachgerecht einen Hummer?
Antworten auf solche und ähnlich elementare Fragen des alltäglichen Überlebens finden sich in etlichen Ratgebern. In diesem Buch geht es um mehr. Es ist der persönliche Stil, eine gesunde Mixtur aus wertschätzendem Umgang, Respekt, zurückhaltender Höflichkeit und brutaler Authentizität, der einen Menschen sympathisch erscheinen lässt. Dass es sich auch mit guten Umgangsformen leicht und humorvoll leben lässt, beschreibt Jan Schaumann in seinem locker geschriebenen Streifzug durch seinen persönlichen Alltag. Er lässt den Leser teilhaben an seinen Erlebnissen, Gedanken, Erfahrungen und Missgeschicken.
Nicht der erhobene Zeigefinger, sondern das Augenzwinkern ist das stilvolle Stilmittel dieses wahrhaft anderen Benimmbuchs. Der alte Knigge hätte seine Freude daran gehabt.
Niemand ist vollkommen. Nur sollte man sich dies stets vor Augen führen und dennoch nie aufhören, an sich zu arbeiten.
Mit zahlreichen Illustrationen von Simona Lexau.
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Operation Last Chance. Im Fadenkreuz des »Nazi-Jägers«
Efraim Zuroff
aus dem Amerikanischen von Stephanie Wills
ISBN 978-3-941688-16-2, 276 Seiten, Klappenbroschur, 19 Euro, erschienen.
Als die Nazis im Zweiten Weltkrieg Europa für ihre „Endlösung“ mobil machten, fanden sie auch im Ausland reichlich Unterstützung. Milivoj Ašner, Kazys Palciauskas, Sandor Kepiro sind nur einige Namen der unzähligen mutmaßlichen Holocaust-Helfer. Sie demütigten, folterten und töteten – aus Hass, aus Langeweile, aus Gleichgültigkeit. Sie waren menschenverachtende, gewissenlose Massenmörder. Eine Vielzahl dieser Individuen setzte sich nach dem Zweiten Weltkrieg ins demokratische Ausland ab und baute dort für sich und ihre Familien unbehelligt ein neues Leben auf.
Der jüdische Mauthausen-Überlebende Simon Wiesenthal machte es zu seiner Mission, diese Individuen aufzuspüren und zur Rechenschaft zu ziehen. Und Efraim Zuroff übernahm nach seinem Tod diese Aufgabe und bemühte sich, vor allem die Holocausttäter des Balkans zu belangen. Um zum Ziel zu kommen, musste er gleichermaßen hartnäckig und sorgfältig Detektiv, Historiker und politischer Lobbyist sein und viele Widerstände überwinden. In seinem Buch lässt Zuroff den Leser an seiner jahrzehntelangen Jagd nach den Tätern teilhaben. Er dokumentiert eindrucksvoll die Höhen und Tiefen des Strebens nach Gerechtigkeit – von den Schwierigkeiten, verlässliche Zeugen zu finden, über das Problem, im Ausland eine rechtliche Grundlage für einen Prozess und dann eine Verurteilung zu bilden, bis zum Kampf gegen den verbreiteten Unwillen der Menschen, sich nach Jahrzehnten der Verdrängung mit diesem dunklen Kapitel der Geschichte überhaupt zu beschäftigen. Doch Zuroff fühlt sich den Opfern des Holocaust verpflichtet und führt ihn weiter: den unermüdlichen Kampf gegen das Vergessen.
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